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Dartmoor Hornet

 

 

Vorstellung - Dartmoor Hornet - Dauertester 2013

 

 


Unser Dauertest- Teileträger- Bike haben wir im letzten Herbst aufgebaut.

 

Komplettiert haben wir es Anfang April diesen Jahres.

 

Als Dauertest- und Testteile haben wir gleich mehrere Produkte verbaut.

 


Dauertestteile sind:

 

SunRingle Charger Pro Tubeless Wheels- im Test seit April 2013 (Dauertest)

 

 

 

Magura TS8 Albert Select- im Test seit Februar 2013 (Dauertest)

 

 

 

BrakeForceOne Update 2013- im Test seit Februar 2013 (Dauertest)

 

 

 

KIND SHOCK Dropzone i900r- im Test seit März 2012 (Dauertest)

 

 

 

Atomlap Pimp Pedale- im Test seit März 2012 (Dauertest)

 

 

Geax Synapsis 2.4 Freeride Reifen- im Test seit April 2013

 

 

Blackspire Stinger Kettenführung etwas umgebaut- im Test seit Herbst 2012

 

 

 

…und zu guter Letzt:

 

Darmoor Hornet Rahmen aufgebaut mit Komponenten ebenfalls aus dem Hause

 

“SportsNut“. Lenker Spank Spoon 760mm, Vorbau Spank Spoon 50mm

 

und Dartmoor Blaze tapered Steuersatz

 

Zudem eine SRAM X7 Schaltgruppe und Trigger, Shimano Umwerfer dreifach

 

(zweifach geblockt), Hussefelt Kurbeln mit RockGuard, Howitzer Tretlager,

 

SRAM PG-980 9-fach Kassette, SRAM PC991 Kette

 

…und ein paar Kleinteile…

 

 

 

 

...für hartes Gelände SR Suntour Durolux 180erGabel und Spank Spoon Laufräder.

 

 

Mehr Info unter:

 

www.sports-nut.de

 

 

 


 

Juni 2013

 

Dartmoor Hornet - Dauertester 2013 / 2

 

 

Sooo, jetzt haben wir unser Hornet mal richtig gefordert.

 

Auch wenn wir es bereits im Herbst 2012 aufgebaut und bereits letztes Jahr damit die ein

 

oder andere Schweinerei mit gemacht haben, durfte es Anfang Mai seine Qualitäten

 

beweisen. Die Geometrie ist mit einer 150er TS8 von Magura und dem kurzen Spank-Vorbau

 

fast schon enduromäßig. Aber egal ob nun Enduro, AM oder Freeride es funktioniert in

 

grobem Gelände. Das hatte ich ja bereits auf meinem Haustrail getestet. Anfang Mai fuhren

 

wir nach unserem Kurzbesuch auf beim Gardaseefestival nach Latsch ins Vinschgau.

 

Bei den ersten zwei Abfahrten entschied ich mich zwar noch gegen das Hornet und wählte

 

mein Supershuttle, da ich ja nicht wusste, was mich erwartet.

 

Mein letzter Besuch am Sonnenberg war schon eine ganze Weile her und mittlerweile hatte

 

sich dort doch recht viel getan. Nach einem Blick auf die Karte wählten wir eine Kombination

 

aus Montesole-Trail und Tschilli-Trail als Einführungsrunde und auf der entzündete sich das

 

Verlangen diese Trails mit dem Hornet zu rocken.


Gesagt getan.

 

 

 

 

Am zweiten Tag hatten wir uns mindestens zwei Abfahrten vorgenommen

 

und somit zog ich morgens früh gleich das Dartmoor aus unserem Bus. 13,6 Kilogramm,

 

ungefedert hinten, 2,4er Freeride-Reifen von GEAX und nen breites Grinsen hinter dem 760er

 

Lenker bewegten sich bereits morgens um kurz vor 7 Uhr zur Seilbahn.

 

1.100Meter sind in etwas mehr als einer Stunde machbar!

 

Ich kann euch verraten, dass das nicht so ganz geklappt hat.

 

Da überkam uns auf dem Weg dann dieser Drang andere Wege zu probieren.

 

Naja und schon wurden es zweieinhalb Stunden.

 

Aber wir hatten Glück, dass die Seilbahn fuhr und nur vier Wanderer darin Platz nahmen,

 

somit wurden wir gleich noch einmal mit zur Bergstation befördert.

 

Dieses Mal bauten wir die Abfahrt bis nach Schlanders aus, was besonders auf dem Rückweg

 

auch ein paar Anstiege in der Tour mit einband.


Spätestens jetzt war klar, dass uns das Projekt “Dartmoor Hornet Eigenaufbau“ gelungen

 

ist. Der L-Rahmen ist trotz des langen Oberrohres dank der kurzen Kettenstrebe sehr

 

verspielt. Mit der 150er Gabel ist der Lenkkopf zudem steil genug um diese Verspieltheit

 

zu unterstützen, aber trotzdem nicht zu zappelig zu werden.

 

 

 

 

Zudem muss man sagen, dass sie sehr gut in diesem Rahmen funktioniert.

 

Aufgrund des Albert Select machen auch steile, verblockte Pfade richtig Laune, da die Gabel

 

nicht so stark eintaucht und man genügend Zeit und Federweg zum reagieren und agieren

 

zur Verfügung hat. Aber das schöne an diesem Bike ist die Gesamtheit. Die verbauten

 

Komponenten sind alle im Einzelnen bewährte, robuste Parts.

 

Im Hornet offenbart sich eine stimmige Gesamtheit mit einem zentralen Highlight dem

 

rustikalen Rahmen der Bikeschmiede aus Polen. Auch wenn wir mit Sicherheit schon alle

 

schönere Rahmen gesehen haben, Schweißnähte aufgezogen wie auf einer Perlenkette,

 

so hat dieser Rahmen dafür zwar ein paar kleine optische Makel, aber dafür hat der Rahmen

 

irgendwie eine Seele. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Geometrie einfach passt.

 

 

 

 

Mit dem Hornet kann man verblockte oder enge Trails genussvoll bezwingen.

 

Das Versetzen des Hinterrads funktioniert mit einem Hardtail natürlich besonders

 

bei einem so leichten, kurzen Heck wunderbar leicht und wenn es dann schnell

 

und flowig wird, dann lässt es sich damit hervorragend Trails runterheizen.

 

Aber aufgepasst wenn’s schnell dahin geht, aber unwegsam wird!


Wer jetzt nicht seinen Arsch in die Höhe bringt,

 

der bekommt was auf die “Zwei“ – Hardtail halt!

 

 


 

Früher hätte ich mich nie getraut zu sagen, dass ich mein Fully in der Garage lasse

 

und Bock auf mein Hardtail beim Trails Fahren habe,

 

heute bin ich als eher militanter Fullyreiter häufig geneigt zu sagen:

 

„das geht auch mit dem Hornet!“

 

…und vieles geht wirklich mit dem Hornet und es macht sogar irre Spaß!

 

Vor einer Woche habe ich mich erst wieder dabei erwischt,

 

wie ich überlegt habe mit welchem Bike ich fahre

 

und ich entschied mich gegen einen gefederten Hinterbau.

 

Der Trail war wie so häufig bei uns im Alpenvorland sehr steil,

 

eher schon ein Steig und ich wollte ihn unbedingt mit dem Hornet fahren.

 

Ich kann nur sagen, dass ich 600 Höhenmeter Spaß bei der Abfahrt hatte.

 

Was ich allerdings als Kritik einzuwerfen habe bezieht sich nicht auf die Funktion,

 

sondern auf die Verarbeitung.

 

Die Lackierung des Rahmen hält bei Steinschlägen so gut wie nichts aus,

 

also sollte man das Unterrohr mit Folie bekleben,

 

oder im nächsten Winter eine Lackieraktion einplanen.

 

 

 

 



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