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BIONICON Bikes Bericht Sommer 2010

 

Zwei Super-Bikes…BIONICON

 

 


Tesla und Supershuttle

 

lieferten uns erste Eindrücke von dem was uns eventuell noch erwartet.

 

Mit den Bikes aus Oberbayern haben wir uns gleich zu Anfang zwei Oberklasse- Cycles

 

zum testen ausgesucht.


Der Unterschied zwischen beiden ist das Bewährte beim Supershuttle und die  neue Technik

 

beim Tesla…für uns war es bei beiden einfach geile Technik.

 

Wir holten die Bikes eine Woche nach der Eurobike 2010 direkt bei BIONICON ab.


Als wir in Rottach/ Weissach vor der Tür standen öffnete uns der Nikolaus die Tür…Lindner,

 

Nicolaus Lindner. Wir betraten das Testzentrum, aus dem sich interessierte Kunden vor ihrer

 

Kaufentscheidung Bikes zum Testen ausleihen können, um dann auch die richtige

 

Entscheidung zu treffen. Man zeigte uns das Unternehmen, die Entwicklung, erklärte uns das

 

Auftragsverwaltungssystem, demonstriete uns in der Produktion die Warendisposition

 

und ließ uns in der Zeit unsere zwei Testbikes herrichten.

 

 

 

Zu Hause angekommen begannen wir gleich mit den ersten Testfahrten.

 

Bikes raus aus dem Bus und die Strasse auf und ab…

 

erste Wheelies,

 

 

 

Bunnyhops

 


 

und cruisen…

 

 

 

Doch jetzt erstmal zum Wesentlichen,

 

zur Technik, die die Radl aus Oberbayern zu etwas Besonderem machen.

 

Fangen wir bei dem an, was BIONICO- Bikes so besonders macht.

 

 

Das System im Schnitt:

 

 

Dämpferadapter im Schnitt.

 

 

 

Nivearegler im Schnitt.

 

 

 

Gabel im Schnitt, der oberer Teil ist für Ferderung und Niveareguliereung zuständig,

 

der untere Teili st der Restfederweg.

 

 

 

Die Besonderheit ist das Plattformdämpfersystem,

 

dass ohne Plattformdämpfer auskommt, genannt K.P.P..

 

Die Plattform wird durch ein Überstrecken der Kinematik des Hinterbaus erreicht

 

(Kinematic Pedal Plattform). Sie wird ermöglicht, da die Dämpfungselemente vorne und ein

 

Dämpferadapter hinten miteinander verbunden sind, wodurch sich beim Absenken der Front

 

gleichzeitig der Hinterbau hebt. Das Absenken der Front ist variabel und dementsprechend

 

auch das Anheben des Hecks, somit ist nicht nur der volle Effekt beim Berganfahren

 

einstellbar, sondern auch Einstellungen dazwischen.

 

Bedient wird das System per Knopfdruck am Lenker…ganz einfach.

 

 

 


Beim Tesla heißt dieses System K.P.P.2, da die Entwicklung nicht stehen bleibt und man bei

 

BIONICON das erste System weiterentwickelte. Eine völlige Überstreckung wird erreicht, da

 

die Anlenkung, die Verbindung des Federbeins zur Schwinge in eine Zwangsposition

 

verschoben wird.

 

 

Eine weitere Besonderheit der Bikes aus Südbayern heißt F.I.T.

 

Die patentierte Lagertechnologie, die alle auf  den Vorderbau einwirkenden Kräfte

 

in Kräfte entlang des Steuerrohres umwandelt.

 

Gleichzeitig ist ein Vorspannen des Lenkkopflagers möglich.

 

 

 

Gleiche Technologie wendet man auch beim Schwingenlager der zweigeteilten

 

Hinterradschwinge des Supershuttle an.

 

 

Damit wären wir beim Lenker.

 

Bei BIONICON nennt man es Twin-Lock, die Möglichkeit, den Lenker stufenlos im

 

Neigungswinkel und in der Höhe zu positionieren, sowie gleichzeitig das Lenkeroffset.

 

Durch Verschieben der Klemmböcke besteht zudem die Möglichkeit vorab zwei feste

 

Lenkeroffset- Positionen einzustellen.

 

 

 

 

Somit lassen sich zusammen mit der normalen, immer möglichen Verstellung des Sattels in

 

der Höhe und der Horizontalebene, nahezu perfekte Anpassungen des Fahrzeugs an eigene,

 

gewünschte Ergonomievorlieben verwirklichen.

 

 

Ein weiteres Gimmick, das 3-STEP-System ermöglicht dem Fahrer des SuperShuttle das

 

Einstellen der Höhe und somit der Bodenfreiheit  und der Variation des Sitz- und

 

Lenkkopfwinkels, wodurch der Nachlauf des MTB’s beeinflusst werden kann.


Die zweiteilige Schwingenkonstruktion (2-Side Swingarm) des Shuttle lässt eine einfache

 

Demontage für Wartungsarbeiten an der Lagerung zu und

 

bietet in Verbindung mit dem F.I.T. hohe Steifigkeit.

 

 

 

Die Ausstattung mit hochwertigen Bauteilen, wie Stylo Team Kurbeln bei beiden,

 

 

 

 

“RX“ Bremsen beim Shuttle und “The One“ beim Tesla usw.

 

sprechen für sich und lassen keine Wünsche offen.

 

 

Telsa vorne Scheibenbremse 200mm "The One" (Oben),

 

Tesla hinten Scheibenbremse 180mm "The One" (Unten)

 

 

 

 

 

Super Shuttle vorne Scheibenbremse 180mm "RX" (oben)

 

Super Shuttle hinten Scheibenbremse 180mm "RX" (hinten)

 

 

 

 

Verschiedene Varianten sind bei BIONICON bestellbar und wer eine Vorliebe für

 

Komponenten anderer Herstelle besitzt,

 

für den besteht die Möglichkeit sich lediglich einen Framekit zu ordern.

 

Natürlich einen kompletten bestehend aus Rahmen, Gabel, Dämpfer,

 

Steuersatz, Vorbau und Lenker.

 

 

 

 

Soooo und jetzt wird gefahren.

 

Ich hatte mir das Tesla einstellen lassen und Ruth das Supershuttle.

 

Vorab mussten wir aber noch selbst Hand anlegen…

 

wieso zum Henker betätigen Radler ihre Bremsen immer verkehrt herum?

 

Warum bauen Biker die Bremshebel verkehrt herum an?

 

Warum rechts die Hinterradbremse und links die vordere???

 

Wir haben’s auf jeden Fall geändert.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Als Teststrecke wählten wir den Trail im

 

Reintal, dem auf der süd-östlichen

 

Rückseite der Zugspitze gelegenen Tal,

 

womit der Weg am Olympia-Ski- Sprung-

 

Stadion begann und sich vorbei an der

 

Quelle bei den sieben Sprüngen, der

 

vorderen und hinteren, blauen Gumpe bis

 

zur Reintalangerhütte schlängelte.

 

Der Hinweg führte über einige zum Teil

 

sehr steile, lange, teils schottrige und teils

 

asphaltierte Anstiege bis die Wege ab der

 

Partnachalm langsam zu reinen

 

Schotterpisten wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Später  entstehen daraus Waldpfade, die hin und wieder mit einigen anspruchsvollen

 

Streckenteilen z.B. mit Felspassagen oder auch Stahlrosten gespickt sind.

 

Genau das Terrain, das unsere Testkandidaten zum Spielen herausfordert.

 

 

 

 

Zwischendrin wurden wir von Trage- und Schiebe- Strecken etwas aufgehalten...

 

aber auch das macht Spaß...

 

 

 

Die steilen Anstiege meisterten wir nicht mühelos, aber mit herausragender Unterstützung

 

unserer Bikes. Über das Vario- Dämpfer- System stellt man das Fahrwerk einfach auf 

 

Keilform und schon wird der Anstieg zu einer bezwingbaren Herausforderung.

 

Die Kraft wird effektiv auf das Hinterrad übertragen, da im UP-Hill- Modus durch das um

 

einige Grad nach vorne geneigte Sitzrohr und somit auch dem Lenkkopfrohr der

 

Körperschwerpunkt weiter vorne über dem Lenker liegt und durch die geänderte Geometrie

 

das Vorderrad am Boden gehalten wird. Der Fahrer tritt sozusagen wie beim Treppenlauf

 

bergauf…naja, etwas übertrieben, aber zur Veranschaulichung bedarf es der Übertreibung.

 

 

 

Egal, der Uphill-Modus hat uns fasziniert.

 

Wir sind noch nie so ermüdungsarm gen Berg geradelt, wie mit diesen beiden Berggämsen.


Endurobikes sollen bergauf wie bergab in etwa Gleiches leisten.


Laut dem Hersteller klettert das Tesla zu 50%  und zu 50% rauscht es zu Tale.

 

Beim Supershuttle verteilt man das Können auf 40 zu 60.

 

Die ersten 50 beim Tesla und 40% beim Shuttle haben wir bereits erfahren.

 

Es stimmt, dass das neuere System ein wenig besser krackselt,

 

doch jetzt kommt der Auftritt des SuperShuttle.

 

 

 

Bergab ist das braune Bike nicht nur knapp dran, sondern häufiger auf gleicher Höhe

 

oder sogar auf Pole.

 

Beide Radl verfügen über genügend Federweg, um jeden Trail zu bezwingen.

 

Die Fahrwerke schlucken Unebenheiten wie hungrige Raubtiere und vermelden erfreulich

 

häufigen Bodenkontakt der Reifen. Ob nun mit oder ohne einstellbarer Rebound- Gabel,

 

das Feedback von vorne ist klar und verständlich.

 

 

 

( So jetzt erstmal Turtlejacket anlegen und freu,freu...Downhill)

 

 

Trotz flachem Lenkkopfwinkel im DownHill- Modus haben wir in engen Kehren

 

kein Schieben über das Vorderrad festgestellt.

 

Die durch genau diesen flachen Winkel begünstigte Laufruhe lässt beide Maschinen auf

 

schnellen Bergab- Passagen, auf Forststrassen mit sandig, schottrigem Belag das Herz

 

des Reiters höher schlagen.


Zudem vermitteln die sehr gut funktionierenden Federelemente in Verbindung mit

 

erstklassigen Stoppern sehr viel Vertrauen.

 

 

 

 

Das Feedback auf der Bremse ist fast wie bei meiner Supermoto.

 

Die Behringer- Bremsanlage meiner Yamaha steuert meine Bremshand regelrecht durch ihr

 

Feedback. Ähnlich gut fühlt sich das Bremsen mit einem der BIONICON’s an.

 

Die Höchstgeschwindigkeit, die ich bergab erreichte betrug laut meinem SIGMA ROX 9.0

 

fast 70 km/h und bis zirka 55 km/h folgte mir Ruth,

 

die aufgrund eines schon einige Jahre zurückliegenden schweren Motorrad- Unfalls

 

immer noch Angst beim DownHill- Tretbiken hat.

 

 

 

Ihre Aussage zum Bergabfahren mit nem BIONICON- Bike definiert unser Fazit:

 

„Geil, wie mit nem wendigen Chopper, mit viel Bodenfreiheit und Federwegen

 

Alpenpässe abgrasen, ganz entspannt.“

 

 

Zusammenfassend:

 

 

 

Bergauf der Hammer,

 

egal ob auf dem Tesla oder dem Supershuttle-

 

der Anstieg bereitet Laune und weniger

 

Anstrengung aufgrund der anderen Geometrie.

 

Der Restfederweg beim Uphill- Modus ist lange

 

ausreichend!

 

Auf Trails überzeugte uns die Wendigkeit  der

 

Bikes, das Ansprechverhalten und die

 

Schluckfreudigkeit ihrer Fahrwerke.

 

Zwischen den Trails  nutzten wir das Variosystem,

 

um in einer Art Marathon- Sitzhaltung

 

schnelle Meter zu machen, um schnellstmöglich

 

den nächsten Trail zu erreichen.

 

Talwärts überzeugten die guten Bremsen

 

und das sehr gute Zusammenspiel zwischen

 

Bremsen, Reifen und Fahrwerk.

 

So….und jetzt schauen wir, was wir als nächstes ausprobieren,

 

aber BIONICON fahren war schon ein Erlebnis!!!

 

 

 

Mehr Info's

 

 

www.bionicon.com

 

 

 

 

 

 

 



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